Die Positivmeldungen vom Schweizer Arbeitsmarkt mehren sich: Gemäss dem aktuellen Beschäftigungsindikator der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich planen die Unternehmen vermehrt in den nächsten drei Monaten zusätzliche Stellen zu schaffen. Auch die Banken in der Schweiz schauen positiv in die Zukunft.

Seit dem Einbruch nach dem Frankenschock Anfang 2015 befindet sich der KOF Beschäftigungsindikator auf einem langsamen, aber stetigen Erholungskurs. Im August stieg der Indikator auf einen Wert von 5.7 Punkten. Er liegt damit leicht höher als vor drei Monaten und 5 Punkte höher als vor einem Jahr.

Auch die Banken in der Schweiz planen gemäss KOF-Konjunkturumfrage zusätzliche Stellen zu schaffen. Der Indikator zeigt zum ersten mal seit 2011 wieder eine deutlich positive Erwartung in Bezug auf das Stellenwachstum in der Bankbranche (vgl. Grafik).

Der Beschäftigungsindikator wird aus den vierteljährlichen Konjunkturumfragen der KOF berechnet. Darin werden die Firmen unter anderem gefragt, wie sie ihre gegenwärtige Beschäftigung beurteilen und ob sie diese in den nächsten drei Monaten anzupassen gedenken. Gegenwärtig ist per Saldo eine Mehrheit der Unternehmen der Ansicht, ihr Beschäftigungsbestand sei zu klein. Die Umfragen weisen darauf hin, dass die Unternehmen dies innerhalb der nächsten Monate ändern wollen.