Am 19. Oktober 2020 und am 29. Oktober 2020 hat der Bundesrat die Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie verschärft. Damit wurden auch neue Bestimmungen für Arbeitgeber eingeführt.

Die wichtigsten Punkte zur erweiterten Maskenpflicht sind:

  • Die Maskenpflicht gilt neu auch in Innenräumen (Büros, Gänge, Cafeterias, Sitzungszimmer etc.)
  • Am persönlichen Arbeitsplatz gilt keine Maskenpflicht. Die bis heute Abend verfügbaren Erläuterungen zu dieser Bestimmung sind nicht eindeutig formuliert. Unsere bisherigen Abklärungen haben aber ergeben, dass die Ausnahme nicht nur in Einzelbüros gilt, sondern grundsätzlich an persönlichen Arbeitsplätzen, sofern der Abstand eingehalten wird. Beim Verlassen des Arbeitsplatzes (z.B. Gang in ein anderes Büro, zum Kopiergerät, zur Pausenzone etc.) muss die Maske aber getragen werden.
  • Die bisherige Ausnahme von der Maskenpflicht für Mitarbeitende in öffentlichen Zonen (sofern sie hinter einer Scheibe arbeiten) wurde gestrichen.
  • In Sitzungszimmern gilt die Maskenpflicht ebenfalls (d.h. nicht nur beim Betreten des Sitzungszimmers, sondern auch während der Sitzung)
  • Schutzmasken zählen zur persönlichen Schutzausrüstung des Arbeitnehmers, die durch den Arbeitgeber zur Verfügung zu stellen ist. Nach Auffassung von Arbeitgeber Banken ist es zulässig und zumutbar, von den Arbeitnehmenden das Mitbringen von Masken zu verlangen, sofern eine Entschädigung geleistet wird.
  • Verstösse gegen die Maskenpflicht durch Mitarbeitende können strafrechtliche Sanktionen nach sich ziehen und zu arbeitsrechtlichen Massnahmen (Verwarnung, Kündigung) führen.

Links mit weiteren Informationen (Verordnungsänderungen per 29.10.2020):