Die Lockerungsstrategie des Bundesrats sieht vor, dass öffentliche Einrichtungen ein Schutzkonzept erstellen müssen, um ab dem 27. April 2020 den Betrieb wieder aufnehmen zu können. Gemäss COVID-Verordnung II (Fassung per 27. April 2020) gilt die Schutzkonzeptpflicht nicht nur für wieder eröffnete Einrichtungen, sondern auch für solche öffentliche Einrichtungen, die gar nie geschlossen wurden, wie z. B. Banken.

Die Schutzkonzeptpflicht gilt für «öffentlich zugängliche Einrichtungen». In der Bankbranche sind dies Kundenhallten, Schalter und Selbstbedienungszonen. Banken, welche über keine solchen Einrichtungen verfügen, gelten nicht als «öffentlich zugänglich» und müssen kein Schutzkonzept vorlegen.

Arbeitgeber Banken hat in Absprache mit den Sozialpartnern der Bankbranche ein Schutzkonzept verfasst und stellt dieses den Banken zur Verfügung. Die Banken können das Konzept direkt anwenden und müssen kein eigenes Konzept entwickeln. Das Konzept orientiert sich an den Vorgaben des SECO und des Bundesamts für Gesundheit BAG.

Bitte beachten Sie: Das Schutzkonzept ist eine Auflage für den Betrieb von öffentlich zugänglichen Einrichtungen. Es ist nicht zu verwechseln mit den für die ganze Wirtschaft und Gesellschaft geltenden Empfehlungen des Bundesamts für Gesundheit. Diese Empfehlungen gelten nach wie vor, namentlich auch die Empfehlung, nach Möglichkeit von zuhause aus zu arbeiten.