Das Tragen von Gesichtsmasken und die damit verbundene Vermummung kann in öffentlich zugänglichen Einrichtungen von Banken ein ernsthaftes Sicherheitsrisiko für die Bankangestellten darstellen. Arbeitgeber Banken fordert deshalb von den Kantonen Ausnahmebestimmungen für Bankfilialen bei der Einführung der Maskenpflicht.

Verschiedene Kantone prüfen eine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken in Ladengeschäften und Einkaufszentren oder haben ein entsprechendes Obligatorium bereits eingeführt. Arbeitgeber Banken unterstützt grundsätzlich alle Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. Das Tragen von Schutzmasken in Bankfilialen und die damit verbundene Vermummung von Personen lehnt Arbeitgeber Banken allerdings aufgrund von ersthaften Sicherheitsbedenken ab.

Der Verband hat deshalb bei Bund und Kantonen interveniert und um Ausnahmeregelungen für öffentlich zugängliche Bereiche von Banken (Schalterhallen und Selbstbedienungszonen) ersucht. Die Kantone Genf, Waadt, Jura, Neuenburg, Basel, Zürich und Solothurn haben entsprechende Ausnahmebestimmungen für Bankfilialen vorgesehen. Einzig der Kanton Wallis hält bisher an der Maskenpflicht für Bankfilialen fest.

In den Schweizer Banken gilt ein von Arbeitgeber Banken nach Rücksprache mit den Sozialpartnern erarbeitetes Schutzkonzept. Dieses sieht unter anderem Abstandsvorschriften und Personenflussregelungen in Bankfilialen vor. Zum Schutz der Bankmitarbeitenden und der Kundinnen und Kunden ersucht Arbeitgeber Banken weiterhin alle Kantone, bei der Einführung einer Maskenpflicht Ausnahmebestimmung für Bankfilialen vorzusehen.