Der Arbeitnehmer muss den Beweis für seine Arbeitsverhinderung erbringen. Dieser Beweis wird meist durch ein Arztzeugnis erbracht. Auch wenn davon auszugehen ist, dass der Arzt das Arztzeugnis nach bestem Wissen und Gewissen ausstellt, kommt dem Zeugnis kein absoluter Beweiswert zu.

Deshalb gibt es immer wieder rechtliche Fragen zum Arztzeugnis.

  • Führt jede Krankheit auch zur Arbeitsunfähigkeit?
  • Geniesst der Arbeitnehmende einen Kündigungsschutz, wenn er arbeitsplatzbezogen arbeitsunfähig ist?
  • Wird der Kündigungstermin tatsächlich um einen ganzen Monat hinausgeschoben, wenn der Arbeitnehmende nach ausgesprochener Kündigung für den 24. und 25. Dezember einen Bagatellunfall geltend macht?

Auf solche Fragen des Kündigungs- und Sozialschutzes als auch die Glaubwürdigkeit von rückwirkenden Arztzeugnissen oder solchen, welche unmittelbar nach einer Kündigung ausgestellt werden, wird in diesem Arbeitsrechtsseminar anhand zahlreicher praktischer Beispiele eingegangen. Sie erfahren auch, wie Sie vorgehen sollten, wenn ein Mitarbeitender trotz attestierter Arbeitsunfähigkeit arbeiten kommt.

Datum: Mittwoch, 27. Mai 2020

Zeit: 18.00 bis 19.00 Uhr

Referent:
Dr. iur. Markus Hugentobler, Spezialist für Arbeitsrecht und internationales HR-Management, Centre Patronal, Bern

Teilnehmende: Die Veranstaltungen richten sich an Personalverantwortliche, HR-Mitarbeitende und weitere Bankangestellte, die mit Arbeitsrecht zu tun haben.

Kosten: Das Webinar bieten wir auf Grund der ausserordentlichen Situation kostenlos an.