Wie die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) veröffentlichte «Jährliche Bankenstatistik, 2025» zeigt, sank der Personalbestand bei den Banken in der Schweiz im vergangenen Jahr um 2’345 Beschäftigte in Vollzeitäquivalenten (VZÄ) auf 92’002 (-2.5 Prozent; 2024: 94'347, +1.1 Prozent). Damit ist bei den Banken in der Schweiz erstmals seit fünf Jahren eine Beschäftigungsabnahme festzustellen.
Gemäss den SNB-Statistiken verzeichneten mehrere Bankengruppen eine Zunahme ihres Personalbestands: Kantonalbanken (+432), Raiffeisenbanken (+329), Börsenbanken(+113), Regionalbanken (+86), Privatbanken (+68), andere Banken (+25).
Auf der anderen Seite ist in den Kategorien «ausländisch beherrschte Banken» und «Grossbanken» ein Rückgang von rund 3'400 Beschäftigten zu beobachten.*
Der Anteil der weiblichen Beschäftigten in der Schweizer Bankbranche hat um 0.1 Prozent zugenommen und liegt nun bei 38.7 Prozent.
BESTA zeigt tatsächliche Beschäftigung
Die Aussagekraft der SNB-Statistik in Bezug auf die Beschäftigung in der Bankbranche gilt es weiterhin einzuordnen, da in den vergangenen Jahren verschiedene Banken aufgrund regulatorischer Anforderungen (namentlich der Too Big to Fail-Regulierung) Personal in Dienstleistungsgesellschaften ohne Banklizenz verlagert haben. Diese Beschäftigten erscheinen nicht in der SNB-Statistik, obwohl es sich aus einer Arbeitsmarkbetrachtung weiterhin um Bankbeschäftigte handelt.
Arbeitgeber Banken verwendet deshalb einen erweiterten, auf der Schweizerischen Beschäftigungsstatistik (BESTA) beruhenden Bankenbegriff, um die tatsächliche Bankbeschäftigung abzubilden. Gemäss dieser Berechnung lag die Beschäftigtenzahl in der Bankbranche Ende 2025 bei 108'600, was im Vergleich zum Vorjahr einem Rückgang von rund einem Prozent (oder rund 1'200 Beschäftigten) entspricht.
Die Arbeitslosigkeit in der Bankbranche lag gemäss Staatssekretariat für Wirtschaft SECO Ende 2025 bei 3.3 Prozent und damit leicht über dem Vorjahreswert (2024: 3 Prozent).
*da die SNB seit 2023 die Personalentwicklung konsolidiert für das Personal im Inland und im Ausland angibt und die beiden Bankengruppen Personal im In- und Ausland beschäftigen, lässt sich der Rückgang pro Bankengruppe im Inland nicht zuordnen.
